Besser ging’ nicht! mehr Sonnenschein war nicht möglich und perfekte Temperaturen ließen die Einweihung des neuen Hafenbeckens und das nur zwei Tage später stattfindende öffentliche Hafenfest zu großen Erfolgen werden. Auch die internationale Presse konnte nicht umhin, vom “Großereignis” am Rangsdorfer See Notiz zu nehmen, wie der nachfolgende Artikel der MAZ beweist (Auszug mit freundlicher Genehmigung):
Träume am Wasser
13. Mai 2011 · Keine Kommentare
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Weltmeisterschaft 420er 2011 – Buenos Aires (Teil 3)
29. April 2011 · Keine Kommentare
Jonas Nachtigall und Clemens Fabian haben bei der Weltmeisterschaft 2011 in der 420er Klasse die Farben ihres Vereins auf den Wassers des Rio de la Plata vor Buenos Aires vertreten. Nachfolgend der dritte und letzte Teil ihres Berichts:
Am Sonntag, 02.01.2011 ging unsere WM weiter und es war wieder sehr viel Wind. Mit einem schnellen Boot ersegelten wir im ersten Lauf eine guten 18. Platz. Im zweiten Lauf hatten wir irgendwie keine gute Einstellung für unser Boot gefunden, wir wurden leider nur 39. Für den dritten Lauf am Sonntag sammelten wir noch einmal all unsere Kräfte zusammen, stellten unser Boot neu ein und ersegelten eine ordentlichen 25. Platz. Dadurch das der Wind im laufe des Tages noch weiter zu genommen hatte, kenterten sehr viele Boote. Im Revier des Rio de la Plata war sehr flaches Wasser. Dadurch blieben viele Boote mit ihren Masten unten am Grund stecken. Beim Versuch die Boote wieder aufzurichten, zerbrach dann bei den Meisten der Mast. Es gab allein an diesem Tag rund 30 Mastbrüche, wir zählten zum Glück nicht dazu. Ein weiteres Resultat des vielen Windes war auch, dass wir alle abends sehr müde waren und zeitig ins Bett gingen um wieder neue Kräfte zu tanken.
Montag, 03.01.2011 wurde der erste Start eine Stunde nach vorn verlegt, da der Wind im laufe der Tages zunehmen sollte. Im ersten Lauf erzielen wir einen 27. Platz und im zweiten Lauf wurden wir 23. Mit diesen Platzierungen waren wir allerdings nicht so wirklich zufrieden, da uns immer wieder Fehler unterliefen, die nicht hätten sein müssen. Diese Fehler machten wir am Dienstag, 04.01.2011 nicht und erreichten im ersten Lauf einen sehr guten 15. Platz. Im zweiten Lauf schafften wir es sogar das sehr gute Resultat aus dem vorherigen Lauf zu übertreffen und wurden 14.
Am Mittwoch, 05.01.2011, der letzte WM-Tag, war wieder eine Stunde früher Start. Doch dieses mal war anstatt zu viel, zu wenig Wind. Aber durch starke Winddreher wurden die Bedingungen auch nicht wesentlich besser. Zu dem hatten wir eindeutig kein Glück an diesem Tag und erreichten leider nur einen nicht so guten 44. Platz. Eigentlich waren auch für diesen Tag zwei Läufe geplant doch dazu kam es nicht mehr, weil der Wind dann total eingeschlafen war. Als wir an Land waren, ging es gleich daran, die Boote fertig zu machen, zum Verladen in die Container. Das Einladen dauerte dann länger als das ausladen, da wir alle Teile unsere Schiffe für den Zoll Beschriften mussten.
Nachdem wir schließlich die Boote in die Container eingeladen, und diese wieder verschlossen hatten, gingen wir zum Hotel uns unsere Teamkleidung anziehen, da nun der letzte Akt der WM bevorstand. Als wir uns umgezogen hatten, gingen wir wieder geschlossen zum Hafen zurück, wo die Siegerehrung statt fand. Anfang Februar kamen endlich auch unserer Boote per Container wieder in Hamburg an, wo wir sie am 19. Februar 2011 abholen konnten.
Insgesamt waren wir am Ende auf Platz 30 von 60 Teilnehmern gelandet. Da dies ja unser erstes internationales Event war, waren wir mit unserer Platzierung dennoch recht zufrieden. Das beste deutsche Jungenteam wurde 10. Die Mädchen konnten den Vize WM Titel mit nach Deutschland nehmen. Abends gab es dann noch eine Abschlussfeier im Hafen.
Inzwischen fiebern wir nun der neuen Saison entgegen. Diese beginnt für uns am 26. / 27. März 2011 mit dem ersten Wassertraining. Am darauf folgenden Wochenende startet dann auch schon die erste Regatta – der Frühjahrscup auf dem Müggelsee. Unser Ziel ist es, uns auch in diesem Jahr für eine internationale Veranstaltung zu qualifizieren.
420er Team GER 53626
Jonas Nachtigall, Clemens Fabian
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Weltmeisterschaft 420er 2011 – Buenos Aires (Teil 2)
29. April 2011 · Keine Kommentare
Jonas Nachtigall und Clemens Fabian haben bei der Weltmeisterschaft 2011 in der 420er Klasse die Farben ihres Vereins auf den Wassers des Rio de la Plata vor Buenos Aires vertreten. Nachfolgend der zweite von drei Teilen ihres Berichts:
Am Dienstag, 28.12.2010 standen uns die Anmeldung und die Vermessung bevor. Zur Vermessung mussten wir fast alles von unserem Boot abbauen, damit es gewogen werden konnte. Damit waren wir auch erst einmal sehr lange beschäftigt, da nach dem Wiegen auch wieder alles anmontiert werden musste. Nachdem alle deutschen Teams mit der Vermessung fertig waren, haben wir noch einmal unsere Boote gründlich durchgecheckt, damit nicht auf Grund Materialermüdung oder Ähnlichen eine gute Platzierung gefährdet wird. Auch unser Trainer Gerd Eiermann selbst, hat noch einmal jedes Boot kontrolliert. Anschließend gingen wir dann wieder zurück in unser Hotel und zogen uns unsere Teamkleidung an, denn am Abend fand die Eröffnung der WM 2011 statt.
Am nächsten Tag ging es dann schon fast richtig los. Vormittags haben die Vermesser nochmals die Boote kontrolliert und danach stand das Practic Race (Vorbereitungslauf, außerhalb der Wertung) auf dem Programm. Wir waren etwas nervös, da wir nun zum erstenmal sehen konnten, wie unser Niveau im Bezug auf die anderen Nationen war. Darum waren wir auch etwas überrascht, dass wir unter den top ten an der ersten Bahnmarke waren.
Der Start für den ersten Lauf der WM war am Donnerstag, 30.12.2010 für 14.00 Uhr angekündigt. Das war recht angenehm für uns, da wir wegen der relativ späten Startzeit, morgens gut ausschlafen konnten. Als wir am Morgen aus unserem Hotel schauten, wurden wir von recht viel Wind überrascht. Das war nicht so günstig, da wir ja nur bei schwachen Wind trainiert hatten.
Mit einem 20. Platz im ersten Lauf unserer ersten Weltmeisterschaft waren wir einigermaßen zufrieden. Im zweiten Lauf des Donnerstag hatten wir leider einen Frühstart. Dies war sehr ärgerlich, da es nach neuer Meisterschaftsordnung nur noch ein Lauf gestrichen werden konnte. Das hieß, wir durften uns für den Rest keinen Aussetzer mehr erlauben.
Freitag war Silvester, darum segelten wir auch nur einen Lauf in dem wir 35. wurden, was noch ausbaubar war. Abends waren wir dann wieder im Hafen, wo wir mit allen Teilnehmern Silvester feierten. Zu unserem Erstaunen sahen wir kein Feuerwerk, wie man es aus Deutschland kennt.
An Neujahr war Lay Day. Als wir dann mittags aufgestanden waren, beschlossen wir uns den Start der Rally Dakar an zu schauen, die in diesem Jahr in Buenos Aires startete. Als wir auf dem Platz angekommen waren, wo die Rally beginnen sollte, waren so viele Menschen, dass wir wieder beschlossen zurück in unser Hotel zu gehen und uns den Start im Fernsehen anzuschauen.
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