Seesportclub Rangsdorf

Sport und Segeln am Rangsdorfer See

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Das zwanzigste Hafenfest

22. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Das zwanzigste Hafenfest

2016 im Seesportclub Rangsdorf

Am 1. Mai gab es für mich einiges zu bestaunen, es war mehr als Sport und Segeln am See – es war ein Fest für die Sinne. Und die zahlreichen Rangsdorfer, aber auch Gäste von weit her ließen sich das Ereignis bei Traumwetter und Segelwind nicht entgehen.

Unermüdlich wurden die beiden Kuttersegler „Medusa“ und „No.7“ zu einem Törn über den See mit Gästen aus Nah und Fern beladen. Ein junger Mitsegler, der unbedingt noch an Bord wollte, landete allerdings unfreiwillig im Wasser, das eine erfrischende Abkühlung weitab von winterlichen Temperaturen bot.

Bei weit höheren Temperaturen wurde von unermüdlichen Helfern kulinarisches der Extraklasse geboten. Die langen Schlangen vor dem Grill waren der Beweis dafür, wie lecker da gebrutzelt wurde. Zum Nachtisch gab es phantasievoll geschmückte und quietschbunte Muffins, die ruckzuck weg waren. Hungrig ging hier keiner von Bord – beziehungsweise vom Platz.

Apropos lange Schlangen – ein nicht eben kleines Exemplar war ein bestaunter und von einigen Besuchern auch ein wenig gefürchteter Gast, der sich von einem Steg zum anderen durchs Wasser schlängelte. Das Reptil sah für mich aus wie eine Ringelnatter, die sich durch den festlichen Betrieb am Hafen nicht stören ließ.

Bestaunt habe ich auch die originalgetreu nachgebauten Schiffe der Modellbaugruppe des Wassersportclub Wildau, von denen auch einige zu Wasser gelassen wurden, um sie in ihrem Element zeigen zu können. Der Perfektion war da keine Grenze gesetzt, da konnte ein Dampfschiff sogar per Fernbedienung den Schornstein legen und wieder aufrichten. Eine besondere Attraktion war für mich eine blonde Paddlerin in ihrem Modellboot, die mit nahezu naturgetreuen Bewegungen auf dem Wasser ihr elegantes Boot bewegen konnte.

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Bestaunt wurde von den Gästen der neue Flaggenmast mit Hightech-Ausrüstung an der Spitze, die alle wichtigen Segeldaten auf ein Display im Clubhaus überträgt. Da kann dann neben dem Luftdruck, die Temperatur, aber vor allem die Windrichtung und -stärke abgelesen werden. Und natürlich die Stärke der zu erwartenden Böen, um für mich die Gefahr des Kenterns abschätzen zu können…

Als nicht ganz leicht zu lösende Aufgabe erwies sich nach meiner Einschätzung das erstmalige Auftakeln eines „Pirat-Oldtimers“ aus dem Jahr 1964. Der perfekt restaurierte Segler mit Holzmast- und Baum konnte schließlich mit fachlicher Unterstützung von Basti in voller Pracht begutachtet werden. Was werden wohl die „Piraten-Segler“ vom Nachbarclub sagen, wenn ihnen dieses Prachtexemplar aus dem Seesportclub begegnet?

Spannend wurde es für mich und die Festbesucher, als im Rahmen des Kuttermehrkampfs ein Wettknoten ausgetragen wurde. In atemberaubender Geschwindigkeit wurde da ein Knoten nach dem anderen geschlagen, ich bräuchte Aufnahmen in Zeitlupe, um einigermaßen nachvollziehen zu können, was da passiert ist.

Die bunte Vielfalt des Gebotenen hat Jung und Alt begeistert. Ohne den tagelangen, unermüdlichen Einsatz aller Helfer wäre dieses zwanzigste Hafenfest des Seesportclub Rangsdorf nicht möglich gewesen. Ihnen gilt mein besonderer Dank!

Hans Münch

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Ergebnis 5. Yardstickwettfahrt

20. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Ergebnis 5. Yardstickwettfahrt

Pünktlich zum Start der fünften Wettfahrt im Rennen um die Yardstickkrone 2016 verzogen sich viel Wind, Mistwetter und Dauerregen. Bei angenehmen 3-4 Bft, später nur noch 2 Bft, und sogar mit etwas Sonne gingen die neun Teilnehmer an den Start. Erfolgreich durchsetzten konnte sich wieder Joseph mit seinem Opti und baut damit seinen Vorsprung vor Dauergewinner Erik aus.

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Yardstick 2016-06-17 Schotten

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Nicht nur auf heimischen Gewässern

13. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Nicht nur auf heimischen Gewässern

sondern auch in der Fremde – auf dem Breitlingsee – ist Erich nicht zu schlagen! Hier sein Bericht vom Gardenacup 2016 in Brandenburg:

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Gardena und ein Cup

Vom Katastrophenwetter in einigen Teilen Deutschlands blieb Brandenburg verschont. Bei richtigem Sommerwetter und wenig bis mitterem Wind konnten wir am Samstag drei Wettfahrten segeln. Es war durch die Windrichtung aus Osten recht drehend, aber die Wettfahrtleitung hat sich ganz gut geschlagen. Die erste Wettfahrt war noch ein olympischer Linkskurs, mit fast durchgängig Wind, die Läufe Zwei und Drei segelten wir dann – nach Verlegung des Kurses – rechts herum, dabei setzte der Wind hin und wieder aus. Letztlich war es aber gut, für drei Wettfahrten auszuharren, denn am Sonntag war dann gar kein Wind mehr, keine Wettfahrt, dafür dann viel Zeit sich vom Feiern am Samstag Abend zu erholen.

Der Name der Regatta stammt übrigens von der „Erstellung“ des Pokals, nach einer Jam-Session (u.a. Jan Dissel) auf Gartenschlauch und Gießkanne wurden die (Gardena-) Utensilien zum Dusch-OK-Gitarren-Pokal umgearbeitet.

Erich mit ch

Gewonnen und damit den Titel das Landesmeisters Brandenburg 2016 errungen hat Erik Bork vom Rangsdorfer Seesportclub vor Juliane Hofmann vom Potsdamer Seglerverein, danach – mit etwas Punkteabstand – Christian Senst vom Universitätssportverein Potsdam.

 

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