Seesportclub Rangsdorf

Sport und Segeln am Rangsdorfer See

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Yardstick, die 4.

4. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für Yardstick, die 4.

Bei schönstem Sommerwetter haben sich elf Boote zur Yardstickwettfahrt eingefunden.

Leider hatten wir wieder mit zu wenig Wind zu kämpfen. Dieser setzte kurzzeitig mal gänzlich aus um uns danach doch noch bis ins Ziel zu schieben. Andreas hat im Laser vor Clemes und Felicitas im Holzpiraten gewonnen. Am 16. Juni findet die nächste Wettfahrt statt, dann wird wieder vor dem Seesportclub gestartet.

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Jugendmannschaft überrascht in Bautzen!

31. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Jugendmannschaft überrascht in Bautzen!

Am vergangenen Wochenende, 27. – 28.05.17, fanden die sächsischen Meisterschaften im Kuttersegeln und im Kuttermehrkampf an der Talsperre Bautzen statt.

Unsere Jugendmannschaft hatte für beide Wettbewerbe gemeldet. Und die Aufregung unter den jungen Startern war spürbar. In den Landdisziplinen Wurfleinewerfen und Knoten konnte sie bei zehn startenden Mannschaften den sechsten bzw. siebten Platz erkämpfen. In der Gesamtabrechnung Kuttermehrkampf aus den Disziplinen Kuttersegeln, Knoten und Wurfleinewerfen verpassten sie knapp das Podest auf dem vierten Platz. Bei der Wertung für die sächsiche Meisterschaft im Kuttersegeln gab es dann eine echte Überraschung. Mit nur einem Punkt Abstand zum Ersten, der „Medusa“ aus Rangsdorf, kamen sie auf den zweiten Platz von zwölf startenden Mannschaften. Ein starkes Stück der Jungen und Mädchen aus unserem Verein.

Die nächsten Wettkämpfe am ersten Septemberwochenende, die brandenburgischen Meisterschaften im Kuttersegeln und Kuttermehrkampf, hat die Jugendmannschaft schon ins Visier genommen, wenn es wieder Freitags zum Training aufs Wasser bzw. zum Knoten und Wurfleinewerfen geht.

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Keine rauchenden Colts…

30. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Keine rauchenden Colts…

beim 21. Hafenfest 2017 im Seesportclub Rangsdorf

Hände hoch!“ schallte es alle viertel- bis halbe Stunde über das Gelände. Aber auf der Anlage des Seesportclubs fand weder ein Überfall statt, noch wurde eine Western-Show geboten, rauchende Colts suchte man also vergeblich. Stattdessen gab es leuchtende Augen von den ganz Kleinen, die auf diese Weise leichter in die Schwimmwesten rutschen konnten, ohne die keines der Kinder an Bord durfte.

Kutterfahrt

Mehr als eine Handbreit Wasser gab es dieses Jahr unter dem Kiel der beiden Kutter „Medusa“ und „N° 7“, die bei gutem Wind pausenlos die Gäste aus nah und fern an Bord nahmen. Wenn dann der Wind mitten auf dem See plötzlich auffrischte, hielt so mancher Passagier den Atem an, aber alle Mitsegler wurden zwar mit wankendem Gang, aber sicher wieder an Land gebracht.

Modellboote

Umlagert waren aber nicht nur die Kutter, sondern auch der Stand vom Wassersportclub Wildau e.V. mit etwa 20 attraktiven Schiffsmodellen. Darunter ein Rennboot, das bis zu 80 km/h schafft, allerdings nur 5 bis 6 Minuten, ehe der Akku leer ist.

Groß und Klein

Die großen Modelle schaffen 30 bis 60 Minuten und ein Segelschiff kann 3 bis 4 Stunden kreuzen, ehe der Strom für die Steuerung aus geht.

Schrotti“

Schrotti

Für Aufsehen sorgte ein Gefährt, das für den Wassersport eher weniger geeignet ist, es sei denn, man zieht damit ein Schiffsmodell über die Rampe aus dem Wasser. Hans Scholl hat es in einjähriger Bauzeit vor Jahrzehnten nahezu ausschließlich aus Schrottteilen gebaut. Das Lenkgetriebe stammt aus einem alten Fleischwolf, der Motor aus der Lichtmaschine eines Wolga, das Lenkrad stammt aus einem F9, die Antriebsräder kommen von einem JAWA Motorrad, die Vorderräder von einem Tretroller mit Ballonreifen. Da dieses Gefährt offiziell maximal 5 km/h schnell war (bergab allerdings einiges schneller), war es laut DDR-Zulassungsordnung nicht zulassungspflichtig. Der Sohn des Erbauers hat das Gefährt umlackiert und bei der „Messe der Meister von morgen“ angemeldet. Der Schwindel flog auf, als sich herausstellte, dass dieses Vierrad damals bereits 10 Jahre alt war.

Das Fest hatte eine Heiterkeit, die ansteckte, spontan ergaben sich angeregte Gespräche zwischen Vereinsmitgliedern und Gästen. Ermöglicht wurde das von den vielen, fleißigen Händen vor- und hinter den Kulissen, die wieder dafür gesorgt haben, dass das Hafenfest am 1. Mai zu einer festen Größe im Rangsdorfer Veranstaltungskalender geworden ist.

Hans Münch

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